Mittwoch, 5. November 2014

esben and the witch: the fall of glorieta mountain.




i thought i saw you by the side, illuminating foreign climes. a figment, a splinter, a vessel for me to wander as freely as i'll ever be. shrapnel stars puncture brightly, wounding skies that stretch so widely over dunes of dust, in shades of rust, where shadows claim the both of us.
these godly skies kindly provide the perfect scene for our goodbyes. a providence, so palpable, it sets aflutter, palpiter. bleached by the moonlight, bathed in bonewhite, under cover of cobalt and shelter of slate you appeared immaculate.
is that an answer or is this an echo? are you the answer or are you an echo? i know that distance lends enchantment to the view but i know that i see you and i know you see me too and so i called out.

Donnerstag, 30. Oktober 2014

black path.

und noch einen kaffee und noch einen, noch einen, bis die hände zittern, die augen offenbleiben, die ohren schwirren, das herz rast und du merkst, dass du am leben bist. ja ja ja, immer mehr, immer mehr vom wenigen, was da noch ist, alles mitnehmen, veränderung ist laut, ist gut, ist nichts. briefe, worte, zukunft. alles, nur nicht aufhören, weitermachen, am besten lachend und laut. guten tag, guten tag, mein name ist habichvergessen. rausgehen, auf die wiesen, schmeiß dein rad in den dreck und renn mit mir im wind durch den nebel in den wald und finde nicht, was du suchst. oder suchst du überhaupt. eine langsame entdeckung, eine ahnung des verschwindens, ein gefühl des auflösens, sag: suchst du noch oder schläfst du schon. schläfst du schon, kannst du einschlafen, kannst du die augen schließen ohne den wald zu sehen. kannst du in den wald gehen, ohne zu schlafen. was ist, wenn der wald dich möchte und du es nicht mal mitkriegst, weil du viel zu sehr mit deinem unendlichen wunsch nach schlaf beschäftigt bist. große graue gestalten, die die zeit aus deinem herzen schälen sind keine fiktion, sie sind real. sie kommen, wenn es dunkel wird, und schälen, kratzen, saugen, schaben, laben sich und verschlucken sich und kommen wieder und wieder und wieder und wieder und nehmen alles mit, was dir lieb ist und lassen nur leere zurück, lebendige leere zwar und doch nur ein zittern. achja, und da war ja noch der sommer. den nehmen sie auch. sie nehmen alles und du bekommst es nicht mit.

luft holen. kaffee aufsetzen, vielleicht noch etwas mehr pulver und etwas weniger wasser. die worte brechen aus, ich halte sie nicht auf. fast schon ironisch, fast schon lustig. auch wenn das lachen im halse stecken bleibt und sich mit dem geschmack von kaltem kaffee und müdigkeit mischt und im magen umhergeistert und das flaue gefühl bleibt über tage, über wochen, denn: zeitumstellung bedeutet nicht, dass sich etwas ändert. wir stellen die zeit um, wie wir einen ungeliebten schrank um-stellen, wegschieben an eine andere stelle. aber was bedeutet das schon. 


Mittwoch, 29. Oktober 2014

leva som snö.





jag är en årstid och jag förändrar allt. det händer nya grejer, jag är varmt och jag är kallt. jag stökar om i ditt statiska liv. sen smälter jag mot våren, sen lämnar du mig.


Dienstag, 23. September 2014

ich habe eine irrationale lust auf schnee. keinen normalen schnee, es muss ein finaler sein. ein alles unter sich begrabender, ein jedes atmen erfrieren lassender schnee. eine weiße stille soll sich über alles legen, was sich viel zu wach und viel zu lebendig noch bewegt. es soll schneien, es soll so sehr schneien, dass das gehen schwierig wird, dass das sehen schwierig wird. ich möchte im schnee stehen und sehen, was niemand sehen kann: das ende. das finale kalte ende dieser welt, versunken im schönsten kalt, im kältesten schön, im hellen nichts. ich breite die arme aus, ich stehe in der mitte. ich schmecke den schnee. ich fühle das eis in meinen venen. ich fühle die ruhe kommen, ich lege mich auf die straße, die nicht mehr zu sehen ist. keine automobile fahren, keine laternen leuchten. binnen minuten bin ich bedeckt, ich grabe mich frei, stehe auf und breite die arme aus, ich stehe in der mitte der welt, hier, jetzt, wo die zeit stehen geblieben ist und alles fällt wie die unendlichen flocken aus dem unendlichen himmel, der sich geschlossen hat, die sonne ist tot und es ist kalt hier. eine finale kälte. das zur-ruhe-kommen der welt, das ganz große aufgeben, die schönheit und das licht, das nichts und der schnee.

Mittwoch, 17. September 2014

an autumn for crippled children: try not to destroy everything you love.


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